Wenig ist kein Problem

Gleichnis von der Speisung der 5000, Johannes 6,1-15
Jesus stieg auf einen Berg, setzte sich trotz den vielen Leuten, die gekommen waren, mit seinen Jüngern nieder:
Keine Hektik, auch wenn alle etwas vom Chef wollen. Zeit fürs Wichtige haben, mit Team (Geschäftsleitung) Aktivitäten besprechen.
Viele Menschen kamen zu Jesus, weil sie sahen, dass er Kranke heilte: Ein Angebot schaffen, dass Probleme löst und Bedürfnisse befriedigt.
Es gab Nachfolger und Zuschauer, die «nur» zu Jesus gingen, weil sie etwas von ihm wollen: Gott in die unternehmerischen Tätigkeiten einbeziehen und nicht nur bitten, dass Gott das segnet, was wir selbst entschieden haben.
Es wurde Abend, die Leute hatten Hunger und erwarteten von Jesus eine Lösung. Jesus sah das Problem: Danke Jesus, dass du unsere Arbeit und alle unsere Herausforderungen siehst. Wende dich an Gott, wenn die Situation unmöglich erscheint.
Jesus bezog die Jünger bei der Problemlösung ein, auch wenn er schon einen Plan hatte: Mitarbeitende einbeziehen, trainieren.
Philippus wurde gefragt, weil er aus der Gegend kam: Ressort-Verantwortliche befragen oder geeignete «Berater» beiziehen.
Philippus antwortet nicht auf die Frage von Jesusu, sondern dass sie zu wenig Geld haben: Zuerst inhaltlich denken, danach Ressourcen prüfen und weitere Ressourcen einbeziehen. Wirtschaftlich denken und mit Gottes Möglichkeiten rechnen.
Zweifel kamen sofort, obschon die Jünger schon viele Wunder mit Jesus erlebt hatten:
Erlebnisse mit Gott aufschreiben, sich in schwierigen Zeiten daran erinnern.
Für die Jünger war es ev. etwas peinlich, sie hatten nichts, was vermehrt werden konnte: Auch wir können nicht alles selbst «machen» und sind auf Unterstützung von anderen angewiesen, das macht demütig.
Jesus machte mit seinen Jüngern ein Brainstorming. Da erwähnte Andreas die Ressourcen des kleinen Jungen. Sofort kam der Einwand «Das reicht nicht für so viele Menschen»: Teamleitende und Mitarbeitende einbeziehen, Ideen nicht vorschnell kritisieren.
Ein Kind ist hier, das fünf Gestenbrote und 2 Fische hat: Bereit sein, alles zu geben (auch Zeit, Liebe, Demut, etc.).
Gerstenbrot war das Brot der Armen und sehr nahrhaft (dafür nicht luftig weich): Es braucht nicht immer Luxus, das Gute ist oft gut genug.
Jesus dankte, bevor er das Brot ass. Danken für etwas, das man noch nicht erhalten hat.
Vermehrung fand beim Brechen und Verteilen statt, nicht vorher: Aktiv sein, Entscheidungen treffen, glauben, umsetzen.
Damit wir ganzheitlich satt werden, braucht es Gott: Wir sollen Teil von Gottes Plan sein. Vertrauen, dass Gott uns gibt, was wir brauchen. So können wir Gottes Grosszügigkeit erleben.
Gott gab im Überfluss, um weiterzugeben. Unsere Grenzen sind nicht Gottes Grenzen. Ziel ist Vertrauen in Gott und nicht Überfluss.
Sammelt die übrig gebliebenen Brocken: Sorgfältiger Umgang mit Ressourcen, keine Verschwendung. Lancierung Brockenstuben. Resten sammeln kann ein Bild dafür sein, Erlebnisse mit Gott, Segnungen aufzuschreiben.
Jünger werden als Lernende, Unvollkommene beschrieben:
So sind und so dürfen auch Unternehmer sein.




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