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 Lisa Wyss

Lisa ist Immobilienfachmaklerin in Bern. Sie schreibt davon, dass Gott unsere Träume nicht immer erfüllt.



Selbst wenn unsere Situation unmöglich erscheint, haben wir die Aufgabe, auf Gott zu hoffen. Unsere Hoffnung wird nicht vergeblich sein. Und zu seiner Zeit wird der Herr helfen.  (Zitat von Georg Müller)


Mein Name ist Lisa Wyss, ich bin selbständig und als diplomierte Immobilienfachmaklerin tätig. Ein hart umkämpftes Gebiet in welchem die «4 M» (MAN-MUSS-MENSCHEN-MÖGEN) häufig nicht leicht zu leben sind.  In Kürze darf ich meine 10-jährige Selbständigkeit feiern und habe in diesen 10 Jahren erleben dürfen, dass Gott mich getragen hat. Dies mit viel Gebet, mit hoffen und bangen, manchmal mit Zuversicht, manchmal mit Ängsten und der Frage: «Geht es weiter? WIE geht es weiter? Hat mein Geschäft Zukunft?»


Rückblickend stelle ich fest, dass nicht, oder noch nicht in Erfüllung ging, was mein Herzensanliegen war und immer noch ist. Dies veranlasst mich öfter mal zu denken und zu beten: «Lieber Gott, da war doch noch was!» Die Vision, mit meinem Geschäft Arbeitsplätze für Menschen (ich denke da insbesondere an Frauen) zu schaffen, welche sich in schwierigen Lebensphasen befinden, konnte ich bis zum heutigen Tag nicht realisieren. 

Trotz meiner Dankbarkeit für die letzten 10 Jahre und das Gott mich durchgetragen hat, kommt mir immer wieder der Gedanke und die Frage an Gott: «Lieber Gott, da ist doch noch mehr?» Mehr, um in unserem Umfeld Hoffnung zu verbreiten und zu helfen, damit Menschen sehen und erleben, dass der Glaube an unseren Schöpfer auch von Montag bis Freitag eine spürbare Realität und DIE WAHRHEIT ist! 


Nein, nicht Profitdenken oder Reichtum ist der Mittelpunkt, selbst wenn es schön wäre, ein wenig «sorgenfreier» im Alltag unterwegs sein zu können. Es ist die Sinn-Frage, welche mich beschäftigt. Ich persönlich glaube, dass der Sinn eines Geschäftes mehr ist, als nur Geld zu verdienen. Ich glaube, dass die Arbeit eine perfekte und ungezwungene Plattform darstellt, wo Menschen sich begegnen. Ich glaube, dass genau hier eine hervorragende natürliche Gelegenheit ist, Menschen spüren zu lassen, dass Gott auch in der Geschäftswelt existiert. 

Ich hoffe, dass Gott durch mich auch in den kommenden Jahren Menschen berührt. Ich wünsche mir, dass er mein Geschäft dazu gebraucht, sein Reich aufzubauen. Ich bete darum, dass er meine Schwächen in manchen Geschäftsbereichen ausgleicht und ich trotzdem immer genug Aufträge habe, um meine Selbstständigkeit zu seiner Ehre weiter ausführen zu können.




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