Pat's Kolumne Februar 2026
- 24. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. Feb.

MenschenTrainer.PERSPEKTIVE
Gedanken zu Führung, Verantwortung und Sinn.
Eine himmlische Perspektive: Was wäre, wenn Führung mehr wäre als Entscheiden?
Roland sitzt spätabends noch im Büro. Unternehmer. Verantwortungsträger. Zahlenmensch. Der Tag war intensiv – Entscheidungen, Gespräche, Spannungen im Team. Am Nachmittag hatte Jolanda, Leiterin HR und Mitglied der Geschäftsleitung, noch gesagt: „Wir haben gute Strukturen. Aber irgendetwas fehlt. Die Leute funktionieren – doch innerlich sind viele nicht mehr wirklich da.“ Als Roland das Licht löschen will, steht plötzlich Josua im Raum. Unaufdringlich. Wach. Klar. Man weiss nie genau, woher er kommt – oder warum er gerade jetzt da ist. Josua schaut nicht auf die Kennzahlen an der Wand. Er schaut Roland an. Und sagt nur einen Satz: „Du führst korrekt. Aber führst du aus der richtigen Quelle?“ Stille. Keine Anklage. Keine Erklärung. Nur ein Raum, der sich öffnet. Fortsetzung folgt.
Führung beginnt nicht im Aussen – sondern im Inneren
Viele Führungskräfte führen meist rein sachlich: mit Erfahrung, Methoden, Prozessen, Druck und Kontrolle. Das ist nicht falsch – aber oft unvollständig. Die Sprüche der Bibel beschreiben Führung anders. Nicht lauter. Nicht schneller. Sondern von innen nach aussen. „Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht allein auf deinen Verstand“ (Sprüche 3,5). Gerade für Unternehmer und Führungskräfte ist das herausfordernd. Denn sie sind es gewohnt, Verantwortung zu tragen, Lösungen zu liefern und Stabilität zu garantieren.
Ein weiterer zentraler Gedanke aus den Sprüchen: „Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz; denn aus ihm entspringt das Leben“ (Sprüche 4,23). Führung beginnt also nicht bei der Massnahme, sondern bei der inneren Haltung, aus der entschieden wird. Auch Jesus führte genau so. Nicht aus Aktionismus – sondern aus Klarheit und Beziehung: „Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht“ (Johannes 5,19). Und in einer der entscheidendsten Situationen seines Lebens: „Nicht mein Wille geschehe, sondern deiner“ (Lukas 22,42). Übertragen auf Führung heisst das: nicht alles selbst tragen zu müssen, nicht alles kontrollieren zu wollen, sondern sich ausrichten zu lassen, bevor man handelt. Das verändert Entscheidungen. Und vor allem: die Atmosphäre, in der Menschen arbeiten.
Zwei Best Practices aus der Praxis
HopeHack#1 – Der innere Check vor der Entscheidung. Bevor du entscheidest, halte kurz inne und frage dich: Handle ich gerade aus Druck – oder aus innerer Klarheit? Diese wenigen Sekunden verändern oft die Qualität der Entscheidung.
HopeHack#2 – Präsenz statt Aktionismus. Teams brauchen nicht ständig neue Massnahmen. Sie brauchen Führungskräfte, die innerlich präsent sind. Ruhe ist oft wirksamer als Tempo.
Reflexionsfrage
Was würde sich in deinem Führungsalltag verändern, wenn du nicht alles aus eigener Kraft tragen müsstest?
Ausblick
In der nächsten Kolumne fragt Jolanda Josua: „Und was kostet es mich – wirklich – so zu führen?“




Klingt mir ziemlich ChatGPT generiert wenn ich ehrlich sein darf, hat auch die klassischen Anzeichen im Text davon.
👍